TCM Wochenbettkraftsuppe

Die Wochenbettsuppe ist eine Basisrezeptur der Chinesischen Medizin. Sie geht zurück auf den chinesischen Arzt Li Dong-yuan, der sie 1247 niederschrieb. Die Wochenbettsuppe empfiehlt sich zum Aufbau von Blut und Qi nach der Geburt. Gleichzeitig unterstützt sie die Wundheilung und die Rekonvaleszenz und hilft den Substanzverlust durch Stillen und Schlafmangel auszugleichen.

Bestandteile: Huang Qi (Traganthwurzel), Dang Gui (Angelikawurzel, chin.)

 

Hier findet ihr das Grundrezept für die TCM WOCHENBETTSUPPE  , (von Ruthild Schulze meiner TCM Lehrerin)

4 L kochendes Wasser
1 Essl. Thymian
1 Stück Sellerie
10 rote Datteln
1 frische Lotuswurzel, oder 10 getrocknete Lotuswurzelstücke
4 Kartoffeln
2-3 Möhren  zur Entgiftung für Schwangerschaftstoxine sehr hilfreich, oder ikterischen“gelben“Kindern)
1 kleine chinesische Angelikawurzel–bei starkem Wochenfluss weglassen!
oder 1 Essl. westliche Angelikawurzel
1 Tl. Liebstöckel
1-2 Knoblauchzehen
1 Prise Pfeffer
1 Stück frischen, geschälten Ingwer (ca. 1-1,5 cm lang)
1/2 Tasse schwarze Bohnen, die vorher über Nacht eingeweicht und gewaschen wurden
1-2 Hühnerschenkel mit wenig Fett und am besten in Bioqualität
Für Vegetarier können statt des Fleisches Gemüsezutaten wie Lauch, Möhre und Zwiebel benutzt werden.

Die Zutaten werden in der aufgeschriebenen Reihenfolge in Ruhe, ins kochende Wasser gelegt. Nach jeder Zutat wartet man ab, bis das Wasser wieder kocht. Diese Reihenfolge entspricht dem Kreislauf der fünf Wandlungsphasen: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Dann erst wird der Deckel aufgelegt.
Zum Abkühlen den Deckel bitte ganz abnehmen.

Die Zutaten können im Asia Laden oder in Apotheken mit TCM Bedarf gekauft werden. (Zieten Apotheke Berlin)

Verfeinern  z. B. mit Petersilie, Ingwer, Sellerie, Lauch, Möhren, Shitake-Pilze und Schwarzwurzeln hinzufügen. Diese Gemüse unterstützen die Wirkung der Kraftsuppe. Zusätzlich kann auch Getreide oder Linsen in die Suppe gegeben werden.  Wenn du die Suppe nicht so scharf würzen möchtest, eignen sich dazu am besten wärmende, nicht zu scharfe Gewürze wie Muskat, Pfeffer, Anis, Zimt, Nelken, Koriander und Kreuzkümmel.

 

Quelle:ZietenApotheke.de/RuthildSchulze

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